Beton

Die Geschichte vom Beton beginnt vor gut 2000 Jahren in Rom mit dem Baum vom opus caementitium und Pantheon I sowie hundert Jahre später dem Pantheon II. Neben dem beliebten Einsatz als Sichtbeton im Städtebau in der zweiten Hälfte des 20. Jhds., birgt dieser Werkstoff heute großes Gestaltungspotential in den Freiräumen. Die Verwendung von Beton im Garten- und Landschaftsbau erfolgt vornehmlich als Befestigungsmedium. Das heißt, sog. Fertig- bzw. Transportbeton wird oftmals für Fundamente und zur Abstützung von Einfassungskanten im Garten- und Landschaftsbau genutzt. Die, wie man vielleicht meinen mag, veredelte Form des Betons ist der Sichtbeton. Dieser Werkstoff, der je nach Qualität der Ausführung in mehrere Klassen unterteilt ist, fungiert als Gestaltungswerkstoff. Er kann die unterschiedlichsten Farben mit Hilfe von Zuschlagsstoffen annehmen und kann in seiner Oberflächenstruktur durch unterschiedliche  Verfahren beeinflusst werden. Eine hohe Sichtbetonqualität zeichnet sich durch geringe und vor allem kleine Lunker sowie eine ebene und glatte Oberflächenstruktur aus. Diese Oberflächenstruktur kann bspw. durch den sogenannten Besenstrich im fließfähigen Zustand des Materials besonders attraktiv bearbeitet werden. Auch kann durch die Verwendung von bestimmten Schalungsmaterialien  die Oberflächenstruktur beeinflusst werden. Die nachträgliche Bearbeitung, bspw. das Scharrieren oder Stocken der Oberfläche, macht diese ästhetisch besonders attraktiv.

Die Verwendung dieses Werkstoffes als Gestaltungselement in Freiräumen erfolgt oftmals in Form Mauern, Plattenmaterial, Statuen, Pflanzgefäßen oder Sitzmöbeln. Hauptsächlich wird der Werkstoff Beton aufgrund seiner hohen Belastbarkeit und der unkomplizierten Verarbeitungsweise jedoch als Flächenbefestigung in Form von Betonpflaster verwendet.